Der ewige Tanz von Geist und Materie

        Am Ende eines kosmischen Weltzeitalters stürzt (implodiert) das Universum in sich zusammen und alles Leben wird in dem jetzt neu entstehenden Kosmos als Strahlungsenergie wiedergeboren, um jetzt ein neues Weltzeitalter lang auf einer geistigen Existenzebene zu bestehen.
        Aber auch diese neue Weltperiode kommt einmal zu einem „Ende“ und nimmt danach wiederum einen neuen Anfang.
        Jedoch diesmal explodiert der Kosmos und das Leben auf der geistigen Existenzebene erlischt und wird für ein neues Weltzeitalter auf einer materiellen Existenzebene neu geboren.
        Dieser tibetische Urmythos vom ständigen Wechsel und Wandel, vom ewigen Werden und Vergehen des immerfort bestehendem Kosmos steht beispielhaft und typisch für zahlreiche kosmologische Urmythen verschiedenster Urkulturen der Menschheit.
        Unser Leben und unser Schicksal wird von uns selbst, von unserem Denken entschieden. Wenn wir unser Leben selbst bestimmen wollen, müssen wir unser gesamtes Denken, also unseren Geist auf dieses Ziel richten, so intensiv und so effektiv wie möglich.

        Geist

        Auch den Geist kann man, wie den Körper „trainieren“, um ihn zu stärken und zu "kräftigen.

        „Mens sana in corpore sana“,
        ein starker Geist in einem starken Körper, dies war allzeit ein Ziel der „höchsten Menschen“, nicht nur im Alten Rom.
        Jedoch war und ist die „optimale“ Methode der „Geiststärkung“ eine „Geheimlehre“, und gehört daher zur Esoterik.
        Aus dem Studium der Geschichte der Menschheit, wissen wir, daß es schon immer herausragende Persönlichkeiten in jeder Kultur und Zeit gab, die Ihre Zeitgenossen mit Ihren geistigen Leistungen übertrafen. Daher gab es in allen Kulturen auch allzeit das Wissen um die Verstärkung der geistigen Kraft und Potenz.
        Selbstverständlich war der Zugang zu diesem Wissen immer nur wenigen „Auserwählten“ beschieden und man nannte sie „Eingeweihte“, da sie sich zur Geheimhaltung verpflichten mußten.

        Energie

        Wir leben heute im Zeitalter der beginnenden Raumfahrt,
        des Aufbruchs der Menschheit in die Unendlichkeit des Universums. Dies verdanken wir nur den triumphalen Erkenntnissen der Naturwissenschaften.
        Nicht alle können Einstein´s Relativitätstheorie oder Newton´s Schwerkraftgesetz verstehen, doch jedermann kann heute unseren Planeten, die Erde, aus Weltraumperspektive betrachten, um sich ein Bild über die kosmischen Kräfte zu machen.
        Alle Bewegungen im Weltraum, nicht nur unseres Planeten, sondern die aller Himmelskörper basieren ausschließlich aufgrund der ewigen kosmischen Gesetze, die heute von der Wissenschaft beschrieben sind.
        Die alles beherschende kosmische Grundkraft, ist die Gravitation oder Schwerkraft, die nicht nur den Raum, sondern auch die Zeit, also Materie und Geist, bestimmt.

        Auch die Alten Völker und Kulturen waren vom Kosmos und der Sternenwelt in den damals lichtlosen Nächten schon immer fasziniert. So ist es kein Wunder, wenn zu jener Zeit die kosmische Urkraft, die Schwerkraft, die Stelle eines Gottes einnimmt.
        Schwerkraft wird bei den alten Völkern mit der Erde in Verbindung gebracht und z.B. in den Indianermythen mit der „Mutter Erde“, identifiziert.
        Seit den ältesten Völkern und Kulturen und quer durch die ganze Geschichte der Menschheit hinweg, finden wir zahlreiche Mythen und Geheimlehren um den Kosmos und die kosmische Urkraft, also um die Gravitation.

        Esoterik

        Neurologische Studien bei Extremsituationen und Nah-Todsituationen(Thanatologie) zeigen gravitationsabhängige Verstärkungsmuster imHirnwellenspektrum, die alle eindeutig eine stark erhöhte Gehirnaktivität belegen.
        Außerdem haben sie auch nachweisbare gravierende positive körperlicheVeränderungen im Gefolge (z. B. massive Freisetzung körpereigener wichtiger Hormone).
        Verblüffenderweise gelangten Trance-Studien bei indischen Yogis und sibirischenSchamanen zu fast identischen Ergebnissen.In der Molekular-Neurologie ist man heute sogar so weit, daß der Faktor „Geist“ oder „Gedanke“ wissenschaftlich eindeutig experimentell beweisbar ist,
        d. h. Gedanken zeigen materielle Wirkungen im Körper der untersuchten Personen und hinterlassen ihre Spuren im Molekularmuster und -spektrum.

        Physik

        Mit der Quantenphysik trat auch in den mathematischen Naturwissenschaften der Faktor “Geist” auf die Bühne, denn hier ist die Kausalität außer Kraft gesetzt und die Realität ist nicht mehr ausschließlich objektiv, sondern auch subjektiv vorhanden.
        Es gibt also “verschiedene Realitäten”. Auch in der Astrophysik finden wir eine Revolution im wissenschaftlichen Denken. So sieht man z. B. das Vakuum im Kosmos von potentieller Energie erfüllt (das Vakuum ist ein hochenergetischer Quantenfluktuationszustand in der Quantenmechanik).
        Mit anderen Worten: das Nichts ist eigentlich „Etwas“, also stimmt es was Laotse bereits vor 3000 Jahren wußte:
        „Aus der Leere kommen Tausend Dinge“.

        Daher gelangen wir zu einer umfassenden Neubewertung der alten Mythen und Geheimlehren der Urvölker über die kosmischen Kräfte, wenn wir die Erkenntnisse der modernen Wissenschaft auf diese anwenden.

        Wissenschaft

        Das ewige kosmische Rad findet seinen Drehpunkt jeweils in einer kosmischen „Katastrophe“ in der Fusion von Gravitation und Lambda.
        Hier ereignet sich eine kosmische Transformation von Geist und Materie, oder auch umgekehrt, je nach Weltzeitalter. Die Folgen dieser Transformation hinterlassen in jedem Weltzeitalter, sowohl geistig wie materiell, ihre Spuren.
        Das materielle Relikt finden wir im kosmischen Fusionsstein mineralisiert vor, den wir aber aufgrund seiner gleichzeitig inneren („geistigen“) Struktur als „Kundalini-Stein“ bezeichnen. Der Kundalini-Stein besitzt ein inneres kosmisches Energie-Feld (spiegelbildlich angeordnete mineralisierte Prismenstruktur in der Mikroebene).
        Auch der Mensch wird von den kosmischen Energien durchdrungen, die aber vom
        Bewußtsein im Normalzustand nicht wahrgenommen werden und somit können wir unser Energiefeld nicht benutzen.
        Das Geheimnis der freisetzung der kosmischen Energie im Menschen liegt in der Hintereinander -(Additions-) Schaltung von zwei unterschiedlichen Kraftfeldern  (Kundalini-Stein und Mensch).
        Einen ähnlichen Vorgang finden wir z.B. bei der Aufzeichnung und Beobachtung kosmischer elektromagnetischer Strahlung von Licht -und Infrarotwellen in der Astronomie.
        Auch hier wird durch Hintereinander -(Additions-) Schaltung von technischen Hilfsmitteln (Teleskope), die auf die Erde treffende kosmische Strahlung so verstärkt, daß wir sogar fast bis an das vermutete Ende unseres Universums „sehen“ können.
        In der Evolutionsgeschichte der Lebewesen auf der Erde stellt der Mensch als „Homo Faber, bzw. Homo Instrumentarium“ (Werkzeugbenutzer) einen einmaligen Sonderfall dar und kann daher den Kosmos durch sein Bewußtsein erkennen und erschließen und sich zudem der kosmischen Kräfte bedienen.

        Agganna-Sutta | Mahayana Buddhismus

        Der Kaiser “Schwermut” hörte vom “Vollkommenen” der glücklich und zufrieden in seiner Hütte lebte.
        Er sandte einen Boten, welcher den „Vollkommenen“ um Unterweisung in den königlichen Palast bat.
        Dort angekommen schrieb der „Vollkommene“ nur mit übergrossen Buchstaben das Wort „Achtsamkeit“ für den Kaiser nieder.

        Doch dieser verstand nicht und bat um nähere Erläuterung.
        Da wiederholte der „Vollkommene“ seine Unterweisung.
        Und abermals bat der Kaiser erneut und nochmal um weitere Aufklärung.

        Da schrieb der „Vollkommene“ noch einmal das Wort „Achtsamkeit“ mit grossen Lettern für den Kaiser nieder und bat daraufhin diesen um Entlassung, da es darüber hinaus nichts mehr zu sagen gäbe.
         

Lao-Tzu | Dao De King | the book of dao

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Winfried Jackisch © 2017