Der ewige Tanz von Geist und Materie

    Am Ende eines kosmischen Weltzeitalters stürzt (implodiert) das Universum in sich zusammen und alles Leben wird in dem jetzt neu entstehenden Kosmos als Strahlungsenergie wiedergeboren, um jetzt ein neues Weltzeitalter lang auf einer geistigen Existenzebene zu bestehen.

    Aber auch diese neue Weltperiode kommt einmal zu einem „Ende“ und nimmt danach wiederum einen neuen Anfang.
    Jedoch diesmal explodiert der Kosmos und das Leben auf der geistigen Existenzebene erlischt und wird für ein neues Weltzeitalter auf einer materiellen Existenzebene neu geboren.

    Dieser tibetische Urmythos vom ständigen Wechsel und Wandel,
    vom ewigen Werden und Vergehen des immerfort bestehendem Kosmos steht beispielhaft und typisch für zahlreiche kosmologische Urmythen verschiedenster Urkulturen der Menschheit.

    Unser Leben und unser Schicksal wird von uns selbst,
    von unserem Denken entschieden.

    Wenn wir unser Leben selbst bestimmen wollen,
    müssen wir unser gesamtes Denken,also unseren Geist auf dieses Ziel richten,
    so intensiv und so effektiv wie möglich.
     

    Agganna-Sutta | Mahayana Buddhismus

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